In der Zementindustrie, in der sich das Nachfragewachstum auf die Schwellenländer und die wachsenden städtischen Gebiete verlagert, ist die Zeit bis zur Vermarktung zu einem der wichtigsten Themen für Zementhersteller und –lieferanten geworden. Etablierte und neue Marktteilnehmer streben nach neuen Marktanteilen und bauen zunehmend neue Zementmahlanlagen und Zementterminals. In diesen wachsenden Märkten ist Zement in Säcken die beste Wahl für eine schnelle Marktdurchdringung.
Kompakt, kostengünstig und schnell verfügbar – dazu leistungsstark von der Kapazität bis hin zur Gewichtsgenauigkeit: Mit dem Smart Plant bedient HAVER & BOECKER eine hochattraktive und marktnahe Entwicklung in der Zementindustrie. Im Werk Karsdorf der OPTERRA Zement GmbH beweist die „kleine“ komplette Abfüll- und Verpackungsanlage für gesackte Zemente seit März 2021 ihre großen Vorteile.
Mit einer Produktionskapazität von 1,6 Millionen Tonnen Zement und rund 240 Mitarbeitern zählt das etwa 70 Kilometer südwestlich von Leipzig gelegene OPTERRA Werk zu den größten Zementwerken Deutschlands. Die Planung einer Erneuerung der Packanlage begann mit einer konkreten Anfrage an die westfälische HAVER & BOECKER OHG: Nach mehr als 20 Jahren war der Instandhaltungsaufwand für den bestehenden Packer zu hoch geworden. Bei der Ausarbeitung eines modernen Ersatzes für die in die Jahre gekommene Packanlage wurde schließlich weiteres Optimierungspotenzial sichtbar. „Nach der Erkenntnis, dass ein Austausch der Bandkontrollwaage sowie weiterer Elemente signifikante Verbesserungen der Gesamtperformance mit sich bringen würden, verfestigte sich bei unserem Kunden der Plan, die ganze Anlage näher an die Palettierhalle heranzurücken“, berichtet Markus Horstkötter, Gebietsverkaufsleiter Zement bei HAVER & BOECKER.
Eine wesentliche Herausforderung des Projektes bestand in dem äußerst begrenzten Platzangebot. Die zur Verfügung stehende Fläche bot nicht genügend Raum für eine herkömmliche Abfüll- und Verpackungsanlage. Zudem begrenzte das vorhandene Becherwerk auch die mögliche Gesamthöhe der neuen Anlage. Das innovative Smart Plant lieferte letztlich die passende Lösung: Das kompakte, platzsparende Layout ließ sich nicht nur mühelos auf der vorhandenen Fläche realisieren, sondern auch mit den weiteren Anforderungen treffend vereinbaren. „Das standardisierte, vorkonfigurierte Konzept des Smart Plant macht es besonders günstig in Herstellung und Betrieb. Eine solche Anlage ist schnell verfügbar und installiert – und aufgrund des modularen Aufbaus gleichzeitig extrem flexibel“, erläutert Markus Horstkötter. Auch in Sachen Produktionseffizienz und -qualität erfüllt die kleine Anlage im OPTERRA Werk Karsdorf die gewohnt hohen Ansprüche.
